Archiv

Bitte Natel quer halten!

Mastenstellen 2019

Der Mast ist aufgerichtet. Alex konnte den Weihnachtsbaum aus dem Dorfkern von Muttenz fürs Prattler Fasnachtsfeuer organisieren. Gestartet haben wir um 9.00 Uhr mit zahlreichern Helfern, die sich bereits heute fürs Fasnachtsfeuer engagieren wollten. Trotz der Niederschläge der letzten Tage bot der Boden Halt. Zum Schluss gab es für alle Gerstensupe und Branderli und ein paar Sonnenstrahlen dazu.

1. Sammelsamstag 2019

Bereits am Morgen trafen sich einige erwachsene Füürbiiger, um den Baumschnitt der Bürgerbäume auf dem Ebnet zu bündeln und abzuholen.
Um 13:00 Uhr durfte der neue Obmann Cyrill Widmer auf dem alten Dorfturnhallenplatz neunundvierzig Füürbiiger begrüssen. Es waren auch einige neue Gesichter darunter. Alex nahm nochmals die Gruppeneinteilungen vor, bevor vier Teams in das Sammelgebiet nördlich der Bahnlinie chauffiert wurden. An dieser Stelle bedanken wir uns beim Zivilschutz Pratteln, dass er uns die Personentransportfahrzeuge auch dieses Jahr wieder gratis zur Verfügung stellt. Das Sammeln lief gut, für den ersten Sammelsamstag kam schon recht viel Holz zusammen, so dass der Haufen bis zum Abend überdurchschnittlich gewachsen war. Nach getaner Arbeit gab es für alle Helfer Schweins- oder Kalbsbratwürste vom Grill. Danach blieben noch einige Füürbiiger für eine Weile am kleinen Feuer sitzen und verbrachten einen gemütlichen Abend.

2. Sammelsamstag 2019

Bei frühlingshaften Temperaturen haben sich ungefähr 60 Füürbiiger um 13.00 Uhr auf dem Dorfturnhallenplatz eingefunden. Nachdem alle Namen notiert und alle Teilnehmer begrüsst waren, informierte Märki die Kinder und Eltern darüber, dass nicht er die Fotos für den Prattler Anzeiger auswählt. Es ist also Glücksache, wer es in die Zeitung schafft. Dann war grosser Aufbruch in Richtung der für heute vorgesehenen zehn Routen. Da so viele dabei waren, wurde es in den Personentransportfahrzeugen richtig eng. Wie immer baten die Kinder an den Haustüren um Holz oder eine kleinen Spende fürs Fasnachtsfeuer. Gegen Ende unserer zweiten Tour hatte jemand besonders viel Holz, das es noch aus dem Garten aufs Trottoir zu tragen galt. Dafür erhielt jeder Helfer vom Hausbesitzer ein willkommenes Getränk. Zurück auf dem Mayenfels stärkten wir uns zusätzlich mit einem Stück Geburtstagskuchen von Carole, bevor es hiess: Holz aufs Feuer tragen, Holz aufs Feuer tragen, Holz aufs Feuer tragen. Die Traktoren brachten eine Ladung nach der anderen. Philipp freute sich ganz besonders, denn er war heute zum ersten Mal als Fahrer eines Traktors eingeteilt. Unser Küchenteam Carole und Tanja verköstigte die Helfer diesmal mit Frikadellen im Burgerbrötchen, und wer danach noch Hunger hatte, durfte sich abermals mit einem Stück Geburtstagskuchen bedienen. Der Haufen hat bereits eine ganz ordentliche Höhe erreicht. Wir freuen uns auch nächsten Samstag wieder viele Helfer begrüssen zu dürfen.

3. Sammelsamstag 2019

Petrus meint es mit den Füürgiigern auch am 3. Sammelsamstag gut. Bei Prachtswetter besammeln wir uns erneut vorfreudig auf dem Alten Dorfturnhallenplatz. Heute ist das Gebiet Schlossstrasse bis Chästeli an der Reihe. Sehr viel Holz liegt bereits an den Strassenrändern bereit und die Hausbesitzer zeigen sich grosszügig. Verwöhnt werden wir, wie schon seit Jahren jeweils am 3. Sammelsamstag, von Lilly und Osi Kueny mit Hotdogs, Roulade und Fastenwähe. Die Gruppen dürfen sich nacheinander für eine Viertelstunde Pause am grossen Tisch niederlassen. Dank der späten Fasnacht sind die Gartenbesitzer mit dem Stäucher- und Baumschnitt sehr weit und wir bekommen dementsprechend viel Holz. Dazu kommt der Baumschnitt der Bürgergemeinde. Beides zusammen hat dazu geführt, dass der Haufen nach dem 3. Sammelsamstag so hoch ist wie meist nach dem 4. Es darf also mit einen sehr grossen Feuer gerechnet werden. Zum z Vieri gab es dieses Mal eine Riesenladung Berliner, spendiert vom Fasnachtskomitee, und nachdem alles Holz aufs Feuer getragen und der Platz gereinigt war, Schnitzelbrötli vom Grill. Der harte Kern machte es sich auch diesmal noch ein paar Stunden bei einem kleineren Feuer gemütlich. Wir freuen uns, am nächsten Samstag wieder viele fleissige Helfer auf dem Dorfturnhallenplatz begrüssen zu dürfen.

4. Sammelsamstag 2019

Ein etwas kleineres Grüppchen Füürbiiger versammelte sich vor dem letzten Ausschwärmen ins Sammelgebiet auf dem Dorfturnhallenplatz. Der eine oder andere war in die Skiferien abgereist. Die Wege waren diesmal kurz, denn das Gebiet im Dorfzentrum und Rumpel war an der Reihe. Die Gruppen, die mit Traktor und Wagen unterwegs waren, hatten es streng. Es gab viel Material aufzuladen, teilweise waren grosse Sträucher und Koniferen gefällt worden. Ladung um Ladung kam auf dem Mayenfels an und wurde sofort aufs Feuer getrage. Der Haufen wuchs schnell, so dass erfahrene Füürbiiger die Rampe dauernd ausbessern und erhöhen mussten. Die Köchinnen arbeiteten diesmal nicht am Grill sondern in der Küche der Metzgerei Brand und verköstigten die hungrigen Helfer am Abend mit feiner Gulaschsuppe. Da auch der vierte und letzte Sammelsamstag trocken blieb, machte es sich der harte Kern am Abend wiederum am kleinen Feuer bequem. Aus der Ferne konnte man noch lange das Feuer sehen und dazu die Klänge der Hörner der Alten Garde vernehmen, die im Dorf die Fasnacht ankündigten.

Endbiige 2019

Am Samstagmorgen trafen sich die Füürbiiger direkt auf dem Mayenfels, um dem Fasnachtsfeuer den letzten Schliff zu geben. Die Paletten der Rampe mussten alle noch rauf, und für die Ästethik mit den Tännchen versteckt werden. Je weiter die Arbeit fortgeschritten war, je mehr wurde sie zu einer kräftezehrenden Angelegenheit für athletische Füürbiiger. Es ist nicht einfach, die Paletten raufzustemmen, während dem man sich selbst am Haufen festhält. Die übrigen Helfen rechten den Platz blitzsauer. Schlussendlich war es geschafft. Der Haufen sah prächtig aus.
Inzwischen hatte die Verpflegungsmannschaft, am Tag des Endbiigens immer durch Urs Baumann verstärkt, in der Metzgerei Brand haufenweise Hörnli und Ghackts gekocht und auf den Parkplatz des Mayenfels raufgebracht. Dort genossen die Füürbiiger die feine Mahlzeit und die Vorfreude aufs Anzünden. Normalerweise hätte an dieser Stelle der neue Obmann ein paar Dankesworte gesprochen und alle Füürbiiger aufgerufen, die mindestens zweimal in diesem Jahr dabei gewesen waren. Krankheits- und militärbedingt war aber weder er noch sein Stellvertreter für diese Aufgabe einsatzbereit, so dass Alex Brand dieses Amtes spontan nochmals waltete. Wer mindestens zweimal dabei gewesen war, durfte sich ein Glas mit einer Butzfigur oder einen metallenen Pin, ebenfalls mit einer Butzfigur, auswählen. Eine Delegation des Fasnachtskomitees war traditionsgemäss ebenfalls zum Essen erschienen und bedankte sich bei den Füürbiigern fürs tolle Fasnachtsfeuer, bevor man sich bis zum morgigen Anzünden verabschiedete. Tschüss zämä, bis hüt z Obe.

Füürazünde 2019

Die Füürbiiger versammelte sich am Sonntagabend nach einem windigen Umzug wieder auf dem Mayenfels. Jeweils ein Erwachsener und ein Kind fanden zusammen und machten sich mit je einer brennenden Fackel auf in Richtung Fasnachtsfeuer. Im Kreis warteten alle erwartungsvoll auf den 7-Uhr Schlag der Kirche, um gleichzeitig ihre Fackeln in den Haufen zu stecken. Schnell umdrehen und den Hang hinauf hinter die Abschrankung, hiess es danach für die Sicherheit. Das trockene Holz brannte sehr schnell lichterloh und gleichmässig. Glücklicherweise hatte auch der Wind nachgelassen, so dass die Zuschauer das Feuer sicher vom Weg aus geniessen konnten, bevor sie mit dem Fackelumzug an den nächsten Posten, zum Schneemaa, weiterzogen.

Platzufruume 2019

Zum letzten Akt des diesjährigen Fasnachtsfeuers, dem Platzufruume, sind nochmals 26 Füürbiiger auf dem Mayenfels erschienen. Die Grobarbeit hat Nebi mit seinem Traktor zügig vorwärts gebracht. Dann haben alle mitgeholfen, die restliche Asche mit Schaufeln und Rechen zusammenzukehren und die Nägel mit Magneten zu suchen, so dass der Platz dem Landbesitzer sauber zurückgegeben werden kann. Nach getaner Arbeit gab es für die Füürbiiger die letzte gemeinsame Mahlzeit in der Klemme: Pouletflügeli und Pommes.

14864total visits,7visits today